Anfang April hat LOKO TRANS Slovakia ein unternehmensweites Projekt zur Digitalisierung der Dokumentation gestartet. In Zusammenarbeit mit Cleversoft implementieren wir eine Lösung, die darauf abzielt, das Prozessmanagement zu optimieren, die Transparenz zu erhöhen und die sofortige Verfügbarkeit von Daten im gesamten Unternehmen sicherzustellen – von den Produktionshallen bis zum Außendienst.

Über das Projekt haben wir mit dem Projektmanager Martin Muška gesprochen.


Warum haben Sie sich für den Weg der Digitalisierung entschieden?

M. Muška:
In einem Umfeld, in dem wir mit Revisionen von Waggons, Radsätzen und technischer Dokumentation arbeiten, sind Genauigkeit und Datenverfügbarkeit entscheidend. Papierbasierte Prozesse stellen heute eine Einschränkung dar – sie verlangsamen den Informationsfluss und erhöhen das Fehlerrisiko. Unser Ziel ist der Übergang zu einem Online-Management, bei dem alle Informationen in Echtzeit und an einem Ort verfügbar sind.


Was umfasst dieses Projekt konkret?

M. Muška:
Wir digitalisieren den gesamten Lebenszyklus der Dokumentation – von der Erstellung über die Freigabe bis hin zur Archivierung. Dabei führen wir ein zentrales Dokumentenmanagementsystem ein, das Versionierung, Audit-Trail, Änderungsmanagement und automatisierte Workflow-Prozesse ermöglicht. Dies betrifft alles – von Prüfprotokollen über Dokumentationen zu Waggon- und Radsatzrevisionen bis hin zu Auswertungen aus dem Außendienst.


Wie verläuft die Umsetzung in der Praxis?

M. Muška:
Wir gehen systematisch vor – zunächst analysieren wir bestehende Prozesse in Produktion und Verwaltung, anschließend überführen wir diese in digitale Abläufe. Die Implementierung erfolgt schrittweise in einzelnen Bereichen, um einen reibungslosen Übergang ohne Beeinträchtigung des Betriebs sicherzustellen. Ein großer Fokus liegt auch auf dem Onboarding der Mitarbeiter und ihrer Anpassung an die neuen Tools.


Was bringt das den Mitarbeitern konkret?

M. Muška:
Es vereinfacht den Arbeitsalltag. Mitarbeiter erhalten sofortigen Zugriff auf aktuelle Dokumentationen – sei es zu Waggonrevisionen, zum Zustand von Radsätzen oder zu Serviceeinsätzen im Außendienst. Doppelarbeit und manuelle Dateneingaben werden reduziert, Fehler minimiert. Das bedeutet mehr Zeit für fachliche Arbeit und weniger administrativen Aufwand.


Wie sieht die Vision für die Zukunft aus?

M. Muška:
Unsere Vision ist es, eine vollständig digital gesteuerte Umgebung zu schaffen, in der alle Daten miteinander vernetzt sind – von der Produktion über die Qualität bis hin zum Außendienst. Wir sehen die Digitalisierung als Grundlage für weitere Schritte wie Prozessautomatisierung, bessere Leistungsbewertung und eine insgesamt höhere Effizienz. Es ist eine strategische Investition in die Zukunft von LOKO TRANS Slovakia.